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Der Êzîdî-Kalender und die Zeitrechnung
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Dieser Artikel behandelt die Mechanik des êzîdîschen Kalenders: das julianische Rechensystem, den 13-Tage-Versatz, die Frage einer eigenen Êzîdî-Ära, die Monats- und Wochentagsnamen, die Rolle des Sonnenlaufs sowie die konkrete Berechnung der Festtermine. Die bloße Liste der Feste findet sich unter Festkalender; für das Herbst-Pilgerfest siehe Cejna Cemayê.
Stand: 2026-06-15 · Sirr-Tabu eingehalten · ezdixan.de Wiki · Kategorie: Wissen
1. Einordnung: Ein solar geprägter Ritualkalender
Die Êzîden (auch Yeziden oder Yazidi) besitzen keinen abgeschlossenen, kanonisch fixierten „Kirchenkalender" im westlichen Sinn, sondern eine gelebte, mündlich und durch die Geistlichkeit weitergegebene Zeitordnung. Diese Ordnung ist im Kern solar: sie folgt dem Sonnenjahr und den Jahreszeiten, und sie ist an ein julianisch verschobenes Rechenschema angelehnt, wie es auch die altorientalischen Christen, die armenische Tradition und andere Gemeinschaften der Region bis heute verwenden [Kreyenbroek 1995, S. 145-152; Spät 2018, S. 145-149].
Der entscheidende Punkt für das Verständnis aller Festdaten: Die Sonne (Roj) steht im Zentrum der êzîdîschen Frömmigkeit. Gebetszeiten und Festtermine sind an den sichtbaren Sonnenlauf, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen, gekoppelt (Querverweis: Gebet & Praxis). Der Kalender ist damit weniger ein abstraktes Zahlenwerk als eine rituelle Lesart des Jahreslaufs [Açıkyıldız 2010, S. 67-69, 145-152].
Abgrenzung (strikt): Die Bezeichnung „Ostkalender" meint hier ausschließlich das julianische Rechensystem. Sie bedeutet keine inhaltliche Nähe zum Christentum. Die êzîdîschen Feste haben eine eigenständige, vor-abrahamitisch verwurzelte Bedeutung.
2. Grundlage: Der julianische Kalender und der 13-Tage-Versatz
2.1 Warum ein „April-Mittwoch"?
Die Êzîden orientierten sich historisch, und in Şingal/Sinjar sowie der Region um Lalîş bis heute, am julianischen Kalender. Dieser läuft inzwischen rund 13 Tage hinter dem gregorianischen Kalender her. Derselbe Versatz trennt auch die ostkirchlichen Feste vom westlichen Kalender [Spät 2018, S. 145-149].
Konkret heißt das:
- Was traditionell auf den 1. April (julianisch) datiert wurde, entspricht heute dem 14. April (gregorianisch).
- Das Êzîdî-Neujahr Sersal / Çarşema Sor: der erste Mittwoch „am Anfang des April", wird deshalb nach gregorianischer Rechnung auf den ersten Mittwoch am oder nach dem 14. April gelegt. Genau daher rührt der scheinbar „verschobene" April-Termin gegenüber dem astronomischen Frühlingsbeginn [Wikipedia „Yazidi New Year"; Spät 2018, S. 156].
Englischsprachige Belege formulieren es so: Das Fest fällt auf „the first Wednesday of the April and Nîsan months in the Julian and Seleucid calendars", was „the first Wednesday on or after 14 April according to the Gregorian calendar" entspricht [Wikipedia „Yazidi New Year"].
2.2 Der Tag beginnt am Abend
Eine zentrale Eigenheit der êzîdîschen Zeitrechnung: Der Tag beginnt nicht um Mitternacht, sondern bei Sonnenuntergang. Die Feiervorbereitungen eines Festes beginnen daher bereits am Vorabend: der „Mittwoch" eines Festes wird in der Praxis am Dienstagabend eingeleitet [Wikipedia „Yazidi New Year"]. Diese Abend-zu-Abend-Zählung teilt die êzîdîsche Tradition mit weiteren altorientalischen Kalendersystemen.
2.3 Diaspora-Praxis
Teile der Diaspora rechnen zunehmend rein gregorianisch und legen Feste auf das nächstgelegene Wochenende, um Arbeits- und Schulalltag gerecht zu werden. Die in der Region (Irak) lebende Gemeinschaft hält dagegen meist am julianisch berechneten Termin fest. Verbindlich ist jeweils die örtliche geistliche Festlegung durch Mîr und Baba Şêx (siehe Geistlichkeit/Religion).
3. Die Frage einer Êzîdî-Ära
3.1 Was belegt ist
In êzîdîschen Gemeinde- und Medienquellen wird das laufende Jahr regelmäßig mit einer sehr hohen Jahreszahl im Bereich von etwa 6.770 und mehr angegeben, gezählt von einem mythologisch-rituellen Ausgangspunkt, der meist mit der Schöpfung bzw. der Erschaffung Adams verbunden wird. So nannten Community- und Nachrichtenquellen für das Neujahr 2024 die Jahreszahl 6774, für 2020 die Zahl 6770, jeweils ausdrücklich „im julianischen und seleukidischen Kalender" verortet [Kurdistan Watch (X) 2024; North Press Agency 2020].
Andere Gemeindequellen geben die „Alter"-Zahl der êzîdîschen Tradition mit rund 6.760–6.770 Jahren an, also über 5.000 Jahre vor der Ankunft des Islam und mehrere tausend Jahre vor dem Christentum [yezidisinternational.org; peacock-angel.org].
3.2 Wie diese Zahl einzuordnen ist
Attribution (wichtig): Diese hohen Jahreszahlen stammen nicht aus der akademischen Religionsforschung, sondern aus dem religiösen Selbstverständnis und der Gemeindepublizistik. Sie sind symbolisch-rituell zu verstehen, nicht historisch-präzise: Sie markieren die empfundene Tiefe und Altehrwürdigkeit der eigenen Tradition, nicht ein nachprüfbares Gründungsdatum.
Die Standardwerke der Êzîdî-Forschung (Kreyenbroek, Açıkyıldız, Spät, Omarkhali) datieren die historisch fassbare Konsolidierung des überlieferten Êzîdîsmus auf das Wirken von Şêx Adî bin Musafir (gest. 1162) und betonen ältere mesopotamisch-iranische Wurzeln, ohne eine fixe Jahreszahl-Ära zu kanonisieren [Kreyenbroek 1995, S. 27-58; Açıkyıldız 2010, S. 35-49]. Zur Frage des Alters siehe ausführlich Wie alt sind Êzîden?.
Vergleichbar lange Religionszählungen sind der jüdische Kalender (um 5.780) und die byzantinische Weltära (um 7.530), auch sie beruhen auf einem theologischen Schöpfungsdatum, nicht auf historischer Chronologie. Die Êzîdî-Zahl steht in dieser Reihe symbolischer Welt-Ären.
4. Monatsnamen (Kurmancî)
Die Êzîden verwenden, wie die kurdischsprachige Umgebung insgesamt, die kurmancî-kurdischen Monatsnamen. Viele dieser Namen gehen auf altorientalische (babylonisch-aramäische) Monatsbezeichnungen zurück; Nîsan (April) etwa ist mit dem altmesopotamischen Frühlingsmonat Nisānu verwandt. Die folgende Tabelle gibt die gebräuchlichen Kurmancî-Namen und ihre gregorianische Entsprechung [Preply „Months in Kurdish"; vgl. Açıkyıldız 2010, S. 67]:
| Nr. | Kurmancî | Gregorianisch |
|---|---|---|
| 1 | Kanûna Paşîn (auch: Rêbendan) | Januar |
| 2 | Sibat | Februar |
| 3 | Adar | März |
| 4 | Nîsan | April |
| 5 | Gulan | Mai |
| 6 | Hezîran | Juni |
| 7 | Tîrmeh | Juli |
| 8 | Tebax | August |
| 9 | Îlon | September |
| 10 | Cotmeh | Oktober |
| 11 | Mijdar | November |
| 12 | Kanûn (auch: Kanûna Pêşîn) | Dezember |
Hinweis zur Dokumentationslage: Eine exklusiv religiös-êzîdîsche Monatsbenennung (abweichend von der allgemein-kurmancîschen) ist in der Forschungsliteratur nicht durchgängig dokumentiert. Religiös bedeutsam ist vor allem Nîsan als Schöpfungs- und Neujahrsmonat. Regionale Schreibweisen variieren.
5. Wochentage und heilige Tage
5.1 Mittwoch: der Tag der Schöpfung
Der Mittwoch (Çarşem) ist der heiligste Wochentag der Êzîden. Nach êzîdîschem Mythos vollendete sich die Schöpfung der Welt an einem Mittwoch: An diesem Tag berührten die Sonnenstrahlen zum ersten Mal die Erde und färbten den Himmel rot, daher „Çarşema Sor" (Roter Mittwoch). Zugleich kam Tawûsî Melek, der Pfauen-Engel und oberste der heiligen Wesen, auf die Erde herab und segnete sie mit Frieden und Fruchtbarkeit [peacock-angel.org „Sere Sal"; Spät 2018, S. 156-160].
Der Mittwoch ist nicht zufällig gewählt: So wie Tawûsî Melek im Zentrum der sieben heiligen Wesen steht, steht der Mittwoch in der Mitte der Woche [pukmedia.com „Red Wednesday"]. Aus dieser Heiligkeit folgt, dass die wichtigsten Schöpfungs- und Neujahrsriten auf einen Mittwoch fallen (siehe Abschnitt 6).
Konventions-Hinweis: Tawûsî Melek ist niemals „der Teufel". Diese Gleichsetzung ist eine jahrhundertealte Fremd-Diffamierung. Tawûsî Melek ist der oberste der heiligen Wesen und Statthalter Xwedês (Gottes) auf Erden [Kreyenbroek 1995, S. 45-58]. Siehe Religion & Kultur.
5.2 Samstag: Şemî, der Ruhetag
Der Samstag (Şemî) gilt traditionell als Ruhetag. An diesem Tag werden bestimmte Arbeiten zurückgestellt; er hat in der überlieferten Praxis den Charakter eines wöchentlichen Innehaltens. Die Wertschätzung des Şemî als Ruhetag wird in der Forschung als ein weiteres altorientalisches Element der êzîdîschen Wochenordnung beschrieben [Kreyenbroek 1995, S. 145-152; Açıkyıldız 2010, S. 67-69].
5.3 Freitag
Der Freitag (În) spielt bei den Winterfesten eine besondere Rolle: Cejna Êzî, das Fest des Sultan Êzîd, wird auf den ersten Freitag nach dem 13. Dezember (gregorianisch) gelegt, den Freitag vor bzw. um die Wintersonnenwende [Wikipedia „Feast of Ezid"].
6. Wie Festtermine berechnet werden
Die wichtigsten Termine ergeben sich aus der Kombination von julianischem Datum, Wochentag und Sonnenlauf. Drei Leitbeispiele:
6.1 Çarşema Sor / Sersal: erster Mittwoch im April (julianisch)
- Regel: erster Mittwoch am „Anfang des Nîsan/April" nach julianischer Rechnung.
- Gregorianisch: erster Mittwoch am oder nach dem 14. April.
- 2026: Mittwoch, 15. April 2026.
- Begründung: julianischer 1. April = gregorianischer 14. April; der heilige Schöpfungstag ist ein Mittwoch [Wikipedia „Yazidi New Year"; Spät 2018, S. 156].
Abgrenzung (strikt): Çarşema Sor / Sersal ist NICHT Newroz. Newroz (21. März) ist ein muslimisch-kurdisches Frühlingsfest mit eigener Ursprungslegende (Schmied Kawa gegen Zahhak). Sersal hat einen eigenständigen Schöpfungsbezug, liegt Wochen später und folgt der julianischen April-Rechnung. Die Gleichsetzung „Sersal = êzîdîsches Newroz" ist sachlich falsch [Açıkyıldız 2010, S. 132].
6.2 Cejna Cemayê: die Herbstversammlung (Oktober)
- Regel: sieben Tage, traditionell 6.–13. Oktober, zu Ehren von Şêx Adî.
- 2026: 6.–13. Oktober 2026.
- Dies ist das höchste Pilgerfest; die Datierung ist fest an den Oktober gebunden (julianisch gerechnet) [Wikipedia „Cejna Cemayê"]. Ausführlich: Cejna Cemayê.
6.3 Roja Êzî und Cejna Êzî: das Dezember-Fasten
- Roja Êzî (Fasten): drei Tage, traditionell Dienstag bis Donnerstag, unmittelbar vor Cejna Êzî; verpflichtend für alle volljährigen, gesunden Êzîden. Gefastet wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang: der Sonnenlauf bestimmt also direkt die tägliche Fastenzeit.
- Cejna Êzî: erster Freitag nach dem 13. Dezember (gregorianisch), Freitag um die Wintersonnenwende, ein Winterfest des Lichts.
- 2026: Fasten ~15.–17. Dezember; Cejna Êzî voraussichtlich 18. Dezember 2026 [Wikipedia „Feast of Ezid"; Kreyenbroek 1995, S. 156-167].
Hinweis: Da der Kalender julianisch ausgerichtet und teils an Sonnenwende/Wochentag gekoppelt ist, können die gregorianischen Daten je nach Quelle und Region um wenige Tage abweichen.
7. Sonnenlauf, Sonnenwenden und der Bezug zum Jahreslauf
Der êzîdîsche Kalender ist über vier astronomische Marken mit dem Sonnenjahr verzahnt:
- Frühlingsanfang / April → Schöpfung und Neujahr (Sersal).
- Sommer-Hitze → Çile Havîn, die 40 Tage des Sommers (Fastenzeit der Geistlichkeit).
- Herbst → Cejna Cemayê, die große Versammlung in Lalîş.
- Wintersonnenwende / Dezember → Roja Êzî und Cejna Êzî, das Fest des Lichts; anschließend Çile Zivistan, die 40 Tage des Winters.
Die tägliche Frömmigkeit ist ebenfalls an die Sonne gebunden: Gebete werden zum Sonnenaufgang (nach Osten, in Richtung der aufgehenden Sonne) und zum Sonnenuntergang verrichtet (siehe Gebet & Praxis). Sonnenaufgang und -untergang strukturieren zudem die Fastentage und den Beginn jedes neuen Kalendertags [Açıkyıldız 2010, S. 67-69, 145-152; Kreyenbroek 1995, S. 145-152].
8. Verhältnis zur landwirtschaftlichen Jahreszeit
Der Kalender ist tief in den agrarischen Jahreszyklus der Heimatregion (Şingal, Şêxan, Lalîş) eingebettet:
- Sersal im April fällt mit dem Aufblühen der Natur zusammen: Die nur im April blühenden roten Blumen (Mohn, Anemonen) werden für den Haussegen gesammelt; das gefärbte Ei steht für das hervorbrechende Leben. Schöpfung und Aussaat/Frühlingserwachen verschmelzen rituell [Spät 2018, S. 156-162; peacock-angel.org „Sere Sal"].
- Çile Havîn markiert die heißeste Phase des Agrarjahres (Erntezeit), Çile Zivistan die kälteste (Vegetationsruhe). Beide 40-Tage-Perioden binden Frömmigkeit und Askese unmittelbar an Hitze- bzw. Kältehöhepunkt.
- Cejna Cemayê im Oktober liegt nach der Ernte, eine Zeit, in der Reisen zur Pilgerfahrt nach Lalîş agrarisch möglich war.
Die Forschung verortet Sersal strukturell in der Reihe der mesopotamischen Frühlings-Neujahrsfeste (Akitu/Zagmuk), formuliert solche Linien jedoch bewusst vorsichtig als religionsgeschichtliche Strukturähnlichkeit, nicht als direkte historische Ableitung [Rodziewicz 2014, S. 89-103; Kreyenbroek 1995, S. 145-152]. Siehe auch Traditionen.
9. Sirr-Status
Bestimmte innere Hochfest-Sequenzen (z. B. Teile der Sancak-Prozession während Cejna Cemayê) sind Sirr (Geheimnis, Tabu für Nicht-Êzîden). Dieser Artikel beschreibt ausschließlich die öffentlich zugänglichen kalendarischen Mechaniken; das innere Detail bleibt bewusst ausgespart [Kreyenbroek 1995, S. 122-128].
10. Forschungsstand
Eine systematische, eigenständige Monografie allein zum „Êzîdî-Kalender" fehlt bislang; die Kalender-Mechanik ist in den Standardwerken verstreut dokumentiert:
- Kreyenbroek 1995: theologische Einbettung, Sultan-Êzîd-Frage, Festobservanzen, Wochenordnung.
- Açıkyıldız 2010: Standardwerk; Kalender im Kontext von Geschichte und Heiligtum.
- Spät 2005/2018: Sersal-Symbolik, julianischer Versatz, regionale Variabilität.
- Omarkhali 2017: Qewl- und Festgebets-Texte als Quellenbasis.
- Encyclopaedia Iranica / EI³: Lexikonartikel „Yazidis"/„Yazidism".
Die hohen Jahreszahlen (6.770+) sind gemeindlich/publizistisch belegt und entsprechend zu attribuieren (siehe Abschnitt 3).
11. Verwandte Artikel
- Êzîdî-Festkalender: die vollständige Liste der Feste.
- Cejna Cemayê: die große Herbstversammlung in Lalîş.
- Gebet & Praxis: Sonnen-Gebetszeiten und tägliche Frömmigkeit.
- Religion & Kultur: Grundlagen von Glaube und Tawûsî Melek.
- Wie alt sind Êzîden?: historische Tiefe und Datierungsfragen.
- Traditionen: Bräuche im Jahreslauf.
Quellen
| Nr. | Quelle | Trust |
|---|---|---|
| 1 | Kreyenbroek, P. G. (1995) Yezidism: Its Background, Observances and Textual Tradition, Edwin Mellen Press, ISBN 0-7734-9004-3 | A |
| 2 | Açıkyıldız, B. (2010) The Yazidis: The History of a Community, Culture and Religion, I.B. Tauris, ISBN 978-1-848-85274-7 | A |
| 3 | Spät, E. (2005) The Yezidis, Saqi Books, ISBN 978-0-86356-593-4 (Neuaufl. 2018) | A |
| 4 | Omarkhali, K. (2017) The Yezidi Religious Textual Tradition, Harrassowitz, ISBN 978-3-447-10856-0 | A |
| 5 | Rodziewicz, A. (2014) „And the Pearl Became an Egg…", Fritillaria Kurdica 3-4, S. 89-103 | A |
| 6 | Encyclopaedia Iranica, Eintrag „Yazidis" (iranicaonline.org/articles/yazidis-i-general) | A |
| 7 | Allison, C. (2017) „Yazidism", Encyclopaedia of Islam THREE, Brill | A |
| 8 | Wikipedia, „Yazidi New Year" (en.wikipedia.org/wiki/Yazidi_New_Year) | C |
| 9 | Wikipedia, „Feast of Ezid" (en.wikipedia.org/wiki/Feast_of_Ezid) | C |
| 10 | Wikipedia, „Cejna Cemayê" (en.wikipedia.org/wiki/Cejna_Cemay%C3%AA) | C |
| 11 | peacock-angel.org, „Fertility and Renewal: The Yezidi New Year Festival Sere Sal" (E. Spät zit.) (peacock-angel.org/sere.sal.htm) | B |
| 12 | Yezidis International, „Ser Sal or Charshma Sere Nissana" (yezidisinternational.org/ser-sal-or-charshma-sere-nissana) | B |
| 13 | North Press Agency, „The Yazidi new year 6770 ‘Çarşema Serê Sale’" (npasyria.com/en/45402) | C |
| 14 | Preply, „Months in Kurdish: Kurmanji and Sorani names" (preply.com/en/blog/months-in-kurdish) | C |
| 15 | pukmedia.com / nlka.net, Çarşema-Sor-Reportagen | C |
Trust: A = peer-reviewed akademisch · B = institutionell/anerkannte Community · C = journalistisch/Online-Community.
Stand: 2026-06-15 · Êzîdî-Konventionen eingehalten: Êzîdî/Êzîden · Tawûsî Melek ≠ Teufel · Çarşema Sor/Sersal ≠ Newroz · Êzîdî-Ära (6.770+) als gemeindlich/symbolisch attribuiert, nicht historisch · Eigennamen Kurmancî-Latein · Sirr-Tabu respektiert.
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